Bis auf den Käse und die Zwiebeln

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alles Frisch!

KVM statt vmware?

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Ich stehe privat wie beruflich mit je einem beruflichen Projekt vor dem gleichen Problem mit VmWare. Für kleine Projekte ist der kostenlose ESXi nicht geeignet, der große zu teuer der vmware-Server zu alt und die Komplexität zu hoch.

Obwohl ich wahrlich ein vmWare-Fanboy bin, werde ich zumindest in meinem privaten Projekt auf KVM unter debian setzen und “nur” die Windows-Maschinen virtualisieren. Die Gründe sind einfach erklärt:

Die üblichen Root-Server-Anbieter bieten aus nachvollziehbaren Gründen nur die üblichen Linux-Distris als Installationsimage an. Konsolen à la HP ILO mit iso-Upload sind in der Regel kostenpflichtig. Dadurch, dass ein Backup mit dem kostenlosen ESXi nur auf Maschinen-Ebene oder mit unstable Tools stattfinden kann ist der Vorteil gegenüber KVM unter Debian dahin.

“Wie wählst Du Fahrradteile aus?”

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Eine Frage, die mir immer öfter begegnet, ist die nach welchen Kriterien ich Fahrräder und Komponenten auswähle und wie ich sie kaufe.

  1. Vergesst Testberichte!
    Ursprünglich sollte da “Testberichte und Foren” stehen. Das Problem ist, dass Tester in der Regel mit Neuteilen konfrontiert sind und die Beiträge in Foren mehr über die Markenpräferenz der Filterblasen-Insassen aussagen, als über die tatsächliche Qualität der Bauteile. Es gehört zum Beispiel in vielen Foren zum guten Ton Shimano schlechtzuschreiben. Das ist aus mehreren Gründen kurzsichtig. Erstens hat Shimano eine so hohe Konstanz der Qualität und Maßhaltigkeit, dass Campagnolo und SRAM sich lange nach der Decke strecken mussten. Lange waren SRAM-Gruppen unter der X-7 gar nicht erst fahrbar, während bei Shimano selbst die Acera vorhersagbar “funktioniert”. SRAM hat lange gezögert, bis man die qualitätssensitive Rennradsparte wieder belieferte, vergingen nach der Sachs-Übernahme etliche Jahre. SRAM und Campa beschicken hier nur die höheren Preisregionen, während Shimanos Sora in der Taschengeldklasse sich im Wesentlichen durch ein höheres Gewicht von den höheren Gruppen unterscheidet.
  2. Klare Ziele
    Wenn Ihr ein Fahrrad kaufen oder umbauen wollt, müsst ihr drei Dinge aufschreiben:
    1. Was werdet ihr damit tun?
    2. Wie viele Stunden muss es halten?
    3. Was “kostet” es, das alte zu behalten?
    Das gibt einen Anhaltspunkt. Wenn ein Teil nur kaputt ist, ist zwar immer die Verlockung im Raum beim Tausch eine Aufwertung vorzunehmen, jedoch sollte man sich ernsthaft fragen, ob man unzufrieden war und was das höherwertige Teil bringt. Oft wird mit der höheren Lebensdauer argumentiert. Jedoch sind Fahrradrahmen kein Ding von Ewigkeit mehr. Eine Rohloff-Nabe würde ich zum Beispiel nicht in einen Rahmen mit absehbarem Haltbarkeitsende montieren.
  3. Gutes gebrauchtes?
    Von gebrauchten Fahrradteilen rate ich regelmäßig ab. Das lohnt sich nur bei sehr hochwertigen Teilen, wie Schaltgriffen, Federgabeln, Dämpfern und Kurbelgarnituren. Man fährt meist besser mit Teilen die nach dem Modellwechsel als Sonderangebot rausgehauen werden. Die besten Preise bekommt man, wenn dabei auch grundlegende Wechsel geschehen, wie aktuell von 3mal9- auf 2mal10-Schaltungen im Tour- und CrossCountry-Bereich.
    Gebrauchte Teile, die sich nie lohnen sind Lenker, Bremsen, Reifen, Schaltwerke, Umwerfer, Felgen und Naben.
  4. Lieber spezialisieren als erweitern
    Oft wollten Freunde Ritzelpakete oder gar Schaltungen mit mehr Kapazität einbauen um mit dem einzigen Rad mehr abdecken oder “auch mal in die Berge fahren” zu können. Ein zweites Paar Räder mit gedrehtem Lenker kann hinterm Kleiderschrank verstecken oder bei Nichtgefallen mit nur wenig Verlust verkaufen. Ein vermurkstes Alltagsrad kostet jeden Tag Kraft und Komfort.

Beamshots

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Alle Lampen jeweils voll aufgedreht.

Sigma Siggi

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Sigma Karma

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Sigma Powerled Evo

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zwei Sigma Powerled Evo und eine Karma

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Night-Rider

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Es fehlt ein Tag.

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Wenn ich samstags mein Schlafdefizit aufhole und sonntags meinen Aktivitätstag einlege, fehlt mir der Tag mit Erholung und Entspannung.

Alles muss raus!

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Ich stelle mal wieder meine IT um. Nachdem ich “erfolgreich” in meiner Wohnung ein normales Netz mit Active-Directory eingerichtet habe, kommt nun der nächste Schritt in Richtung Mobilisierung meiner Daten. Ich möchte auch mit meinen Abläufen, bei denen ich mit anderen Firmen, Parteien, Initiativen und Vereinen zusammenarbeite, mich mehr in Richtung web-basierte Zusammenarbeit entwickeln.

Grundsätzlich muss ein Server auch nicht in der Wohnung laufen, wenn man über ausreichend Bandbreite verfügen würde (“Willkommen in Deutschland”). Der neue Aufbau kommt ohne Server in der Wohnung aus. Das Notebook und die Workstation werden gegen die TPMs grundverschlüsselt. Die anderen Rechner werden keine oder nur solche Daten enthalten, die unverschlüsselt auf dem NAS liegen bleiben können. 
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Mein Router baut ein ständiges VPN zur Firewall im Server auf und propagiert den Windows DC als primären DNS, damit die Domänenanmeldung klappt. Die Netze werden mit Ausnahme der Windows Server IPv4 only sein.

Das Backup wird in der ersten Nachthälfte als “forever incremental” laufen. So lange ich keine großen Brocken ins Wasser werfe, sollten meine DSL-Anschlüsse mit der Menge klarkommen.

Ein Erlebnis mit der schleswig-holsteinischen Polizei

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Angeregt durch die neuen Berichte über mini-skimmer an Geldautomaten mit dem runden grün-blinkenden Kartenschlitz http://is.gd/iEDgah, schreibe ich mal meine Erinnerung an ein Erlebnis und den damit in verbindung stehenden Kontakt mit der schleswig-holsteinischen Polizei auf. 
Ich wohnte noch autolos in der Hamburger Peripherie, aber mehr peri als jetzt und fuhr damals regelmäßig samstags bei meinen Eltern mit zum Einkaufen. 
Als Cashgroup-Kunde ist man auf dem Land etwas aufgeschmissen, wenn es um Geld-Automaten geht und der langsame Postbankautomat in Uetersen war der nächste. Als ich den Automaten betrachtete, fielen mir zwei Streifen Montageband im oberen Teil des Automaten auf. Ich fragte in der Postfiliale ob da Werbung oder so etwas angebracht war, was verneint wurde. Damit war klar, dass der Automat mit einem Skimmer versehen war und die Kleber die Kamera für das Tastenfeld hielten. 
Ich rief die Polizei und schilderte der Dame mit nicht schleswig-Holsteinischen Akzent den Sachverhalt und sagte auf ihren Wunsch zu, dass ich vor Ort bleiben würde. Irgendwann kreuzten zwei von Anfang an unfreundliche Beamten auf. Die außer meinem Namen und meinem Geburtsdatum nichts notierten, nichts aufnahmen und keine Fotos oder sonstiges anfertigten. Ich entschied mich, meinen Personalausweis zu Hause gelassen zu haben und beantwortete nur noch Fragen zu meiner Identität. 
Auf meine Frage ob die Fragen zu meinem aktuellen Ziel an mich als Zeuge oder Betroffener gestellt wurden, gab es keine bzw. die vielsagende Antwort "Das wird sich das noch herrausstellen", die ich nach wie vor als billigen Versuch der Einschüchterung werte. Auf Dienststelle, Nachnamen und ob es mehrere Personen mit diesen Nachnamen gab musste ich auch zweimal bestehen. Allerdings beendete die Tatsache, dass ich mir diese Angaben auch notierte das Gespräch recht bald. Die Herren "mussten weiter".
Die Dame von der Postbank schüttelte nur angewidert den Kopf und sagte halblaut nach dem Abzug der Staatsmacht etwas, dass man ins Lateinische mit "Ani" übersetzen würde, dem ich nur beipflichten konnte.

Ich möchte keinen Rat erteilen, bei Fund eines Skimmers oder dessen Spuren, die Polizei nicht zu rufen, aber ich für meinen Teil werde einfach zum nächsten Automaten gehen. 

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