Licht aus. Server aus.

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Hier geht bald – im Oktober - das Licht aus. Der neue Server wartet schon auf seine Aufgaben. Derzeit teste ich die Installation in einer VM. Für jedes Konstrukt gebe ich mir eine Woche Test-Zeit.
Das endgültige System ist jedoch physisch.

Linux-Distribution

Debian Wheezy

FreeBSD 10

+ kann ich gut

- in der kommenden Version droht systemd

+ kein SystemD

- kann ich nicht so gut

Mailserver Postfix und Dovecot

Webserver

Apache

NGINX

+ kann ich halbwegs

+ die CMS sind alle Apache-fixiert (.htaccess etc.)

– altes Projekt, riesiges Kommittee, …

+ coole Kinder haben das

- viel Anpassung in CMS etc. nötig

Cloudspeicher

Owncloud

Seafile

+ sowohl unter BSD als auch Linux verfügbar

+ einfach zu administrieren und upzudaten

- fieser XSS-Track-Record

- Quelltext ist Quältext

+ schneller

(“robuster” kann ich nicht nachvollziehen ich habe Ownclouds mit 300 Usern im Einsatz)

- ein paar Bugs, die auf ein Verständnisproblem bei den Autoren schließen lassen

- geht noch nicht unter FreeBSD

- fies zu konfigurieren

CMS Joomla 3

Statusnet /Gnusocial

Tendenziell werde ich den Server zunächst mit Debian aufsetzen, zur Sicherheit systemd auspinnen und im kommenden Jahr den Wechsel auf FreeBSD anstreben.

Es wird mehr.

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Das ist mein Urlaubs-Abschluss-Projekt. Nach sehr schlechten Erfahrungen mit Joy-Fitness in Pinneberg will ich nie mehr auf Fitness-Studios angewiesen sein und darüber hinaus waren Anfahrt und Rüstzeit die Haupt-Hindernisse beim Training. Es fehlen noch ein paar Gewichtsscheiben, aber sportlich wird dieser Winter aus Muskelaufbau und Grundlagenausdauertraining bestehen.

Vor einem Jahr

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Morphy Richards 47507 from Falk Duebbert on Vimeo.

Erst war sie nur ein normales ebay-Schnäppchen, dann ein Reparaturfall und nun eine Kuriosität. Sie läuft nun.

Über die Temperatur-Steuerung einer Thermoblockmaschine mit ca. 20°C Hysterese (ein bei 85°C aus, bei etwa 102°C) hat Matthias Dalheimer auf gonium.net schon erschöpfend geschrieben. Ich konnte seine Ergebnisse mit einem unter den Siebträger geklemmten PT-100 im Leerbezug nicht ganz nachvollziehen. Da hatte ich mit Ausnahme der Dampfphase deutlich kleinere Schwinger.

  • Viele “Edelstahl”-Teile, also alle, die nicht einfaches Automatenblech sind, sind nur matt verchromter Alu-Guss, der an den Stellen mit Beschädigung kräftig die weißen Aluminium-Hydroxid Ausblühungen zeigt. Ich werde die Überlaufschale wohl noch lackieren müssen.
  • Zum Zerlegen braucht man einen Kreuzschlitz-Schraubendreher der Größe 0 oder 1 mit maximal 4,5mm Durchmesser und 127mm Länge. (Ein Bit für Makita-Magazinschrauber geht so gerade)
  • Um die Mikrotaster am Drei-Wege-Ventil zu tauschen muss der Tassenwärmer, die vordere Verkleidung und der Thermoblock abgenommen werden. 

Die dunkle Seite

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Ich habe heute Office365 Small Business Premium geordert. Hauptsächlich möchte ich von meinem irre hohen Stromverbrauch und den Anforderungen an eine Wohnung (Abstellraum mit Platz für Server, 2 DSL-Anschlüsse) runter.  Daneben möchte ich schnellen Cloudspeicher in ansprechender Größe zur Verfügung haben. Ich rechne jetzt mal für drei Jahre:

  Alles auf dem eigenen Server eigener Rootserver Office 365
+ Vserver
Stromkosten 1142 € 355 € 355 €
Lizenzkosten
Server
4371 € 4371 € 0 €
Miete 0 € 2124 € 622 €
Summe: 5513 € 6850 € 977 €

Bis auf den Käse und die Zwiebeln

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alles Frisch!

KVM statt vmware?

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Ich stehe privat wie beruflich mit je einem beruflichen Projekt vor dem gleichen Problem mit VmWare. Für kleine Projekte ist der kostenlose ESXi nicht geeignet, der große zu teuer der vmware-Server zu alt und die Komplexität zu hoch.

Obwohl ich wahrlich ein vmWare-Fanboy bin, werde ich zumindest in meinem privaten Projekt auf KVM unter debian setzen und “nur” die Windows-Maschinen virtualisieren. Die Gründe sind einfach erklärt:

Die üblichen Root-Server-Anbieter bieten aus nachvollziehbaren Gründen nur die üblichen Linux-Distris als Installationsimage an. Konsolen à la HP ILO mit iso-Upload sind in der Regel kostenpflichtig. Dadurch, dass ein Backup mit dem kostenlosen ESXi nur auf Maschinen-Ebene oder mit unstable Tools stattfinden kann ist der Vorteil gegenüber KVM unter Debian dahin.

“Wie wählst Du Fahrradteile aus?”

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Eine Frage, die mir immer öfter begegnet, ist die nach welchen Kriterien ich Fahrräder und Komponenten auswähle und wie ich sie kaufe.

  1. Vergesst Testberichte!
    Ursprünglich sollte da “Testberichte und Foren” stehen. Das Problem ist, dass Tester in der Regel mit Neuteilen konfrontiert sind und die Beiträge in Foren mehr über die Markenpräferenz der Filterblasen-Insassen aussagen, als über die tatsächliche Qualität der Bauteile. Es gehört zum Beispiel in vielen Foren zum guten Ton Shimano schlechtzuschreiben. Das ist aus mehreren Gründen kurzsichtig. Erstens hat Shimano eine so hohe Konstanz der Qualität und Maßhaltigkeit, dass Campagnolo und SRAM sich lange nach der Decke strecken mussten. Lange waren SRAM-Gruppen unter der X-7 gar nicht erst fahrbar, während bei Shimano selbst die Acera vorhersagbar “funktioniert”. SRAM hat lange gezögert, bis man die qualitätssensitive Rennradsparte wieder belieferte, vergingen nach der Sachs-Übernahme etliche Jahre. SRAM und Campa beschicken hier nur die höheren Preisregionen, während Shimanos Sora in der Taschengeldklasse sich im Wesentlichen durch ein höheres Gewicht von den höheren Gruppen unterscheidet.
  2. Klare Ziele
    Wenn Ihr ein Fahrrad kaufen oder umbauen wollt, müsst ihr drei Dinge aufschreiben:
    1. Was werdet ihr damit tun?
    2. Wie viele Stunden muss es halten?
    3. Was “kostet” es, das alte zu behalten?
    Das gibt einen Anhaltspunkt. Wenn ein Teil nur kaputt ist, ist zwar immer die Verlockung im Raum beim Tausch eine Aufwertung vorzunehmen, jedoch sollte man sich ernsthaft fragen, ob man unzufrieden war und was das höherwertige Teil bringt. Oft wird mit der höheren Lebensdauer argumentiert. Jedoch sind Fahrradrahmen kein Ding von Ewigkeit mehr. Eine Rohloff-Nabe würde ich zum Beispiel nicht in einen Rahmen mit absehbarem Haltbarkeitsende montieren.
  3. Gutes gebrauchtes?
    Von gebrauchten Fahrradteilen rate ich regelmäßig ab. Das lohnt sich nur bei sehr hochwertigen Teilen, wie Schaltgriffen, Federgabeln, Dämpfern und Kurbelgarnituren. Man fährt meist besser mit Teilen die nach dem Modellwechsel als Sonderangebot rausgehauen werden. Die besten Preise bekommt man, wenn dabei auch grundlegende Wechsel geschehen, wie aktuell von 3mal9- auf 2mal10-Schaltungen im Tour- und CrossCountry-Bereich.
    Gebrauchte Teile, die sich nie lohnen sind Lenker, Bremsen, Reifen, Schaltwerke, Umwerfer, Felgen und Naben.
  4. Lieber spezialisieren als erweitern
    Oft wollten Freunde Ritzelpakete oder gar Schaltungen mit mehr Kapazität einbauen um mit dem einzigen Rad mehr abdecken oder “auch mal in die Berge fahren” zu können. Ein zweites Paar Räder mit gedrehtem Lenker kann hinterm Kleiderschrank verstecken oder bei Nichtgefallen mit nur wenig Verlust verkaufen. Ein vermurkstes Alltagsrad kostet jeden Tag Kraft und Komfort.
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